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Hund 2018-05-30T22:24:24+00:00

Impfungen

Gegen diese Infektionskrankheiten sollte ihr Hund immer geschützt sein:

Staupe(S), Ansteckende Leberentzündung(H), Parvovirose(P), Zwingerhusten(Pi), Leptospirose(L), Tollwut(T)

Grundimmunisierung

Alter Impfung
8. Lebenswoche SHPPiL
12. Lebenswoche SHPPiLT
16. Lebenswoche SHPPiLT
jährlich SHPPiLT

 

Wiederholungsimpfungen

Sie sind nötig um die nachlassende Immunität aufzufrischen. Nach einem Jahr wird SHPPiLT nachgeimpft, dann wird jährlich nur SHPPiL verabreicht.
Eine Wiederholungsimpfung gegen Tollwut ist nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen in dreijährigem Abstand möglich, sofern der Impfstoff dafür zugelassen ist und die Grundimmunisierung nach oben beschriebenen Schema erfolgte.

Anmerkung

Eine belastungsfähige Immunität kann erst dann aufgebaut werden, wenn ca. 2 Wochen vor der Impfung eine Entwurmung erfolgte.

Wir empfehlen eine jährliche komplette Auffrischungsimpfung auch gegen Tollwut.

Je nach Lebensumständen des Tieres und/oder der aktuellen Seuchenlage ist es empfehlenswert Ihren Hund gegen weitere Infektionen zu impfen:

Borreliose, Pilzinfektionen, Leishmanniose, Canines Herpesvirus

Was sollte man über die Borreliose Impfung wissen?

Grundimmunisierung:

  • Erstimpfung ab einem Alter von 12 Wochen
  • Zweite Impfung 3 bis 5 Wochen später
  • Dritte Impfung 6 Monate nach Beginn der Grundimmunisierung
  • Vierte Impfung 1 Jahr nach Beginn der Grundimmunisierung
  • Wiederholungsimpfung: Einmal jährlich vor dem Höhepunkt der Zeckenaktivität (März/April)

Mehr Informationen finden Sie unter:

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Entwurmung

Um sich und Ihren Hund vor Würmer zu schützen sollten Sie Ihren Liebling mindestens 4 Mal jährlich entwurmen.

Eine monatliche Entwurmung sollte in Haushalten mit Kindern sowie immungeschwächten Menschen (Chemotherapie, HIV) erfolgen.

Mehr Informationen finden Sie unter:

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Kastration

Zunächst möchten wir die Begriffe Kastration und Sterilisation näher erläutern, da sie immer wieder zu Missverständnissen führen.

Kastration

Die Kastration ist der Definition nach eine Entfernung der Keimdrüsen. Beim männlichen Tier werden somit die Hoden, beim weiblichen Tier die Eierstöcke chirurgisch entfernt. Geschlechtshormone werden nicht mehr gebildet.

Sterilisation

Darunter versteht man beim männlichen Tier eine Durchtrennung der Samenleiter und beim weiblichen Tier eine Durchtrennung der Eileiter. Die geschlechtshormonbildenden Keimdrüsen bleiben erhalten. Ihre Hündin würde weiterhin nach 6 bis 7 Monaten läufig und ihr Rüde würde einen unveränderten Geschlechtstrieb zeigen.

Kastration oder Pille?

Vorteile einer Kastration:

  • reduziertes Risiko der Ausbildung bösartiger Gesäugetumoren (Achtung! Nur wenn die OP vor bzw. kurz nach der ersten Läufigkeit erfolgt.)
  • keine Läufigkeit
  • keine Scheinschwangerschaften
  • kein unerwünschter Nachwuchs
  • kein Risiko einer lebensbedrohlichen Gebärmuttervereiterung

Nachteile einer Kastration:

  • OP und damit verbundenes Narkoserisiko (welches jedoch als gering einzuschätzen ist)
  • kein Nachwuchs mehr
  • Gewichtszunahme durch hormonelle Umstellung (spezielles Futter für kastrierte Hündinnen im Handeln erhältlich)
  • Risiko der Harninkontinenz bei größeren Hündinnen im Alter (medikamentell behandelbar)
  • je nach Rasse Ausbildung eines flaumartigen “Babyfelles” (z.B. Cocker Spaniel)

Vorteile der Läufigkeitsunterdrückung:

  • keine OP in Vollnarkose nötig
  • Hündin kann später noch Welpen bekommen

Nachteile einer Läufigkeitsunterdrückung:

  • regelmäßige und lebenslange Behandlung notwendig
  • Risiko einer lebensbedrohlichen Gebärmuttervereiterung
  • Bildung bösartiger Tumore im Gesäuge möglich
  • Risiko des Auslösens anderer Erkrankungen z.B. Diabetes mellitus, Wachstumsstörungen
  • dauerhafte Behandlungskosten viel höher als bei einmaliger OP

 

Geriatrischer Check – Der alte Hund

Ältere Hunde entwickeln zunehmend besondere Bedürfnisse. 
Sie können an einer Verminderung bis hin zu einem Verlust der Seh- und/oder Hörfähigkeit oder an verschiedenen Problemen des Organ- und Bewegungsapparates leiden. Auffallende Lethargie und weniger Bewegungs- und Lebensfreude deutet man häufig als altersbedingt. Natürlich bewegen sich alte Hunde weniger, jedoch können auch Schmerzen oder die Folge organischer Störungen dahinter stecken, weil auch diese Prozesse immer wieder schleichend verlaufen. Hier sollte man in jedem Fall sorgfältig abklären, warum der Hund sich dementsprechend zeigt. 
Viele der im Alter auftretenden Beschwerden, können zwar nicht mehr vollständig geheilt werden, jedoch lassen sie sich häufig durch qualifizierte veterinärmedizinische Hilfe und Veränderungen im Alltag oder Umfeld des Hundes verbessern. Oft kann der Alterungsprozess dadurch verlangsamt und dem Hund noch für lange Zeit eine möglichst hohe Lebensqualität aufrecht erhalten werden.

Die geriatrische Vorsorgeuntersuchung umfasst sowohl die klinische Allgemeinuntersuchung als auch die Untersuchung einer Blutprobe. Mit Hilfe dieser können die wichtigsten Organfunktionen (weißes & rotes Blutbild, Glukosewert, Leber-, Nierenwerte) überprüft werden. Liegen Hinweise auf eine Erkrankung vor können darüber hinaus weitere Spezialuntersuchungen notwendig werden.

Ab welchem Alter zählt mein Hund zu den Senioren?

Das Alter eines Hundes hängt sehr stark von seiner Größe und der Rasse ab. So zählen Hunde größerer Rassen (z.B. Doggen, Berner Sennenhunde) schon mit 6-8 Jahren zu den Senioren, während kleinere Rassen (z.B. Jack Russel Terrier, Dackel) langsamer altern und entsprechende Vorsorgeuntersuchungen hier auch erst etwas später notwendig sind

Hier geht’s zum Seniorencheck: 

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